Solaris 9 installation

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Solaris 9

Version

Sun Solaris 9  09/2005 (sparc)

Hardware

Sun Sparc, HDD 2 SCSI, Ram 2GB  

Installation

Hier wird eine Minimalinstallation von Solaris 9 beschrieben.
Das fertige System dient als Grundlage für eine Firewall.

Installation starten

1.) Einlegen der CD 1 von 2
2.) Folgende Fragen nach Netzwerk und Sprache beantworten
3.) Als Installationstype wir das Core-System ausgewählt
4.) Partition der Festplatte

Die hier angegeben Partition ist ein Beispiel und natürlich abhängig von der
Grösse der Festplatte und den eigenen Vorstellungen.
Slice 7 ist nötig, um ein Raid-Spiegel anlegen zu können

Part      Tag    Flag     Cylinders         Size            Blocks
 0       root    wm       0 -  2012        9.77GB    (2013/0/0)   20484288
 1       swap    wu    2013 -  2528        2.50GB    (516/0/0)     5250816
 2     backup    wm       0 - 14086       68.35GB    (14087/0/0) 143349312
 3        usr    wm    2529 -  4541        9.77GB    (2013/0/0)   20484288
 4        opt    wm    4542 -  6554        9.77GB    (2013/0/0)   20484288
 5        var    wm    6555 - 11183       22.46GB    (4629/0/0)   47104704
 6      daten    wm   11184 - 14059       13.96GB    (2876/0/0)   29266176
 7 unassigned    wm   14060 - 14086      134.16MB    (27/0/0)       274752

5.) Automatischer neustart auswählen, dann startet das System nach der Installation neu und ist betriebsbereit.


Solaris Pakete hinzufügen

Installieren von zusätzlichen Paketen
Um die CD-ROM nicht immer mit mount -F hsfs -o ro /dev/dsk/c0t0d0s0 mounten zu müssen, sollte folgender Eintrag in
die /etc/vfstab eingefügt werden:

  /dev/dsk/c0t0d0s0  - /mnt hsfs - no ro 

Danach kann man dann das CD-Rom Laufwerk mit dem Befehl mount /mnt auf das Verzeichnis /mnt mounten.
Nach einer Core-Installation müssen noch diverse Pakete eingespielt werden.
Nach dem das CD-Rom Laufwerk mit mount /mnt gemountet wurde wechselt man in das Verzeichnis in dem das benötigte Paket liegt. Die meisten Pakete finden sich unter

/mnt/Solaris_9/Product/ 

Installier werden Sie mit:

 pkgadd -d . <Paketname> z.B SUNWbash 
Solaris Pakete

Folgend die Auflistung der benötigten Pakete und wo man sie findet.

SUNWbash 	cd 2-2	Komfortable Shell 
SUNWless 	cd 2-2 	Anzeigen von ASCII-Dateien (wie more) 
SUNWzip 	cd 2-2 	Zip-Programm 
SUNWgzip 	cd 2-2 	Zip-Programm 
SUNWbzipx 	cd 2-2 	Zip-Programm 
SUNWman 	cd 2-2 	Manpages 
SUNWter 	cd 2-2 	Benötigt für CP FW1 
SUNWaccu 	cd 2-2 	Tools (z.B SAR)
SUNWdoc 	cd 1-2	Dokumentation 
SUNWlibC	cd 1-2	Compiler 
SUNWlibCx	cd 1-2	Compiler 64bit
SSH

Für die Installation von SSH werden folgende Pakete benötigt:

SUNWsshcu	cd 2-2	SSH Common, (Usr)
SUNWsshdr	cd 2-2	SSH Server, (Root)
SUNWsshdu	cd 2-2	SSH Server, (Usr) 
SUNWsshr	cd 2-2	SSH Client and utilities, (Root)
SUNWsshu	cd 2-2	SSH Client and utilities, (Usr)
SUNWzlib	cd 1-2	The Zip compression library
SUNWgss	cd 1-2  GSSAPI
SUNWfns	cd 1-2  Federate Naming System
SUNWgssc	cd 1-2  GSSAPI

In der Datei /etc/ssh/sshd_config folgenden Eintrag ändern,
um ROOT-Logins zu erlauben oder zu unterbinden:

PermitRootLogin no/yes

In der Datei /etc/default/login muss die Zeile:

CONSOLE=/dev/console

angepasst werden. Wenn diese Zeile mittels # auskommentiert wird,
kann sich ROOT auch übers Netz anmelden.

SDS Plattenspiegel

Für die Installation der SDS (Plattenspiegelung) werden die folgenden Pakete benötigt.
Die Pakete befinden sich auf der:
Solaris 9 CD 1-2 im Verzeichnis [MOUNTPOINT]/Solaris_9/Product/

SUNWmdr		cd 1-2        Solaris Volume Manager, (Root)
SUNWmdu		cd 1-2        Solaris Volume Manager, (Usr)
SUNWmdx		cd 1-2        Solaris Volume Manager Drivers, (64-bit)

Nach der Installation des SDS ist ein Reboot nötig:
shutdown -y -i6 -g0



Diese Pakete werden benötigt
SUNWadmc
SUNWadmfw 
SUNWbash 
SUNWbzip 
SUNWbzipx 
SUNWcar 
SUNWcarx 
SUNWced 
SUNWcedx 
SUNWceudt 
SUNWceuos 
SUNWceuow 
SUNWcsd 
SUNWcsl 
SUNWcslx 
SUNWcsr 
SUNWcsu 
SUNWcsxu 
SUNWdeis 
SUNWdoc 
SUNWeridx 
SUNWesu 
SUNWged 
SUNWgzip 
SUNWhmd 
SUNWhmdx 
SUNWkey 
SUNWkvm 
SUNWkvmx 
SUNWless 
SUNWlibC 
SUNWlibCx 
SUNWlibms 
SUNWlmsx 
SUNWloc 
SUNWlocx 
SUNWman 
SUNWmdnr 
SUNWmdnu 
SUNWmdr 
SUNWmdu 
SUNWmdx  
SUNWpd 
SUNWpdx 
SUNWpl5u 
SUNWqfed 
SUNWqfedx 
SUNWswmt 
SUNWter 
SUNWudf 
SUNWudfr 
SUNWudfrx 
SUNWusb 
SUNWusbx 
SUNWxcu4 
SUNWzip 

Alle anderen Pakete könne mit pkgrm <Paketname> deinstalliert werden. Mit pkginfo erhält man eine Ausgabe aller installierten Pakete.

Solaris Pakete entfernen

Nicht benötigte Pakete entfernen

Diese Pakete werden nicht benötigt
Sie können mit pkgrm deinstalliert werden In der Datei pkgrmFW sind die nicht benötigten Pakete aufgeführt.

pkgrm SUNWadmr SUNWatfsr SUNWatfsu SUNWauda SUNWaudd SUNWauddx SUNWdfb SUNWdtcor SUNWfcip SUNWfcipx SUNWfcp SUNWfcpx SUNWfctl SUNWfctlx SUNWftpr SUNWftpu SUNWi15cs SUNWi1cs SUNWi2cs SUNWluxop SUNWluxox SUNWmdi SUNWmdix SUNWnisr SUNWnisu SUNWpiclr SUNWpiclu SUNWpiclx SUNWrmodu SUNWses SUNWsesx SUNWsndmr SUNWsndmu SUNWsolnm SUNWssad SUNWssadx SUNWtleux SUNWwsr2 SUNWxwdv SUNWxwdvx SUNWxwmod SUNWxwmox SUNWhmd SUNWhmdx SUNWeridx SUNWqfed SUNWqfedx

Raid 1 - Spiegel anlegen

  • Es wird beschrieben, wie ein Raid 1 auf der Basis des Solaris Volume Manger angelegt wird.

Festplaten vorbereiten

Anlegen der Partitionen auf der zweiten Festplatte:
Mit dem Befehl "format" wird ein Programm zur Partitionierung von Festplatten aufgerufen. Beide Festplatten müssen identische Partitionen aufweisen. Ansonsten kann keine Spiegelung eingerichtet werden. Hier kann man es sich aber einfach machen, in dem man die bestehende Festplattenkonfiguration speichert, und auf die zweite Festplatte anwendet. Dies geht folgendermassen:

  • Zuerst wird die aktive Festplatte auf der das Betriebssystem installiert ist mit einem Namen versehen.
format --> 0 --> Partition --> name --> [name vergeben] --> label --> q
  • Nun kann mit der gespeicherten Information die Partitionen auf die zweite, noch leer Festplatte übertragen werden.
disk --> 1 --> partition --> select --> [name auswählen] --> label --> q
  • Erklärung zu den einzelnen Befehlen
format              Ruft das Formatierungsprogramm aufgeführten
0                   Mit 0 wird die erste Festplatte ausgewählt
partition           Menü zur Verwaltung der Partitionen
name                Vergeben eines Namens für die Partitionstabelle
label               Schreiben der Partitionstabelle von Festplatte 1
quit                Ein Schritt zurück
disk                Auswahl einer Festplatte
1                   Auswahl der zweiten Festplatte
partition           Menü zur Verwaltung der Partitionen
select              Auswahl einer gespeicherten Partitionstabelle
label               Schreiben der Veränderten Partitionstabelle der Festplatte 2
  • Jetzt sollten die Festplatten identische Partitionen haben. Prüfen kann man das mit:
format --> 0 --> p --> p 
format --> 1 --> p --> p 

Anlegen der State Database

  • Nun folgt das Anlegen der StateDatabase.
    Diese wird für die Verwaltung des Spiegels benötigt.
    Hierzu wird in der /etc/lvm/md.tab folgender Eintrag hinzu gefügt:
mddb01 /dev/dsk/c1t0d0s7 /dev/dsk/c1t1d0s7 
  • Nun wird mit folgendem Aufruf die StateDatabase angelegt:
metadb -a -f -c 3 mddb01 
  • Zur Kontrolle kann man sich das Ergebnis mit folgendem Befehl anzeigen lassen:
# metadb
  • Die Ausgabe sollte dann so aussehen:
       flags           first blk       block count
    a        u         16              8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a        u         8208            8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a        u         16400           8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a        u         16              8192            /dev/dsk/c1t1d0s7
    a        u         8208            8192            /dev/dsk/c1t1d0s7
    a        u         16400           8192            /dev/dsk/c1t1d0s7

Einbein-Spiegel anlegen

  • Jetzt wird die erste Festplatte in den Spiegel aufgenommen.
    Nach dem Neustart des Servers werden dann nicht mehr die physikalischen Festplattenpatitionen gemountet,
    sondern ein sognanntes Meta-Device für jede Partition.
  • Hierfür müssen die Konfigurationen in den Dateien
/etc/vfstab
/etc/lvm/

Anpassen der md.tab

  • Der Spiegel wird nun in der Datei /etc/lvm/md.tab definiert.
# vi /etc/lvm/md.tab

#
# Copyright 2002 Sun Microsystems, Inc.  All rights reserved.
# Use is subject to license terms.
#
# ident "@(#)md.tab     2.4     02/01/29 SMI"
#
# md.tab
#
#       metainit utility input file.
#
# The following examples show the format for local metadevices, and a
# similar example for a shared metadevice, where appropiate.  The shared
# metadevices are in the diskset named "blue":
#
# Metadevice database entry:
#
       mddb01  /dev/dsk/c1t0d0s7 /dev/dsk/c1t1d0s7
#
#
########################
#       Spiegel        #
########################
#
# Spiegel  /
#
       d11     1       1       /dev/dsk/c1t0d0s0
       d12     1       1       /dev/dsk/c1t1d0s0
#
       d10     -m      d11
#
#
# Spiegel  swap
#
       d21     1       1       /dev/dsk/c1t0d0s1
       d22     1       1       /dev/dsk/c1t1d0s1
#
       d20     -m      d21
#
# Spiegel  /usr
#
       d31     1       1       /dev/dsk/c1t0d0s3
       d32     1       1       /dev/dsk/c1t1d0s3
#
       d30     -m      d31
#
# Spiegel  /opt
#
       d41     1       1       /dev/dsk/c1t0d0s4
       d42     1       1       /dev/dsk/c1t1d0s4
#
       d40     -m      d41
# 
# Spiegel  /var
#
       d51     1       1       /dev/dsk/c1t0d0s5
       d52     1       1       /dev/dsk/c1t1d0s5
#
       d50     -m      d51
#
# Spiegel  /daten
#
       d61     1       1       /dev/dsk/c1t0d0s6
       d62     1       1       /dev/dsk/c1t1d0s6
#
       d60     -m      d61
#
#########################

Initialisierung der Metadevices

  • Für jede Festplattenpartition wird ein Meta-Device eingerichtet über das die
    Festplatte angesprochen wird. (Beispiel: /dev/md/dsk/d10)
  • Mit folgenden Befehlen wird ein Einbein-Spiegel angelegt:
metainit -f    d11
metainit       d12
metainit -f    d21
metainit       d22
metainit -f    d31
metainit       d32
metainit -f    d41
metainit       d42
metainit -f    d51
metainit       d52
metainit -f    d61
metainit       d62
metainit -f    d10
metainit -f    d20
metainit -f    d30
metainit -f    d40
metainit -f    d50
metainit -f    d60
  • Mit dem Befehl metastat kann das Ergebnis angezeigt werden.
Z.B d10
d10: Mirror
   Submirror 0: d11
   State: Okay
   Pass: 1
   Read option: roundrobin (default)
   Write option: parallel (default)
   Size: 26630592 blocks (12 GB)

d11: Submirror of d10
   State: Okay
   Size: 26630592 blocks (12 GB)
   Stripe 0:
       Device     Start Block  Dbase        State Reloc Hot Spare
       c1t0d0s0          0     No            Okay   Yes

Anpassen der vfstab

  • Nachdem die Einträge in der md.tab vorhanden sind, muss die Datei vfstab angepasst werden.
    Es soll jetzt nicht mehr die "physikalischen Partition /dev/dsk/c1t0d0s0" gemountet werden, sonder die "Spiegelpartition /dev/md/dsk/d10.
  • Dazu muss noch die /etc/vfstab angepasst werden, so dass nach einem Reboot nicht mehr von einer
    Partition, sondern von den Metadevices gebootet wird. Für die Root Partition kann der Eintrag in
    die /etc/vfstab mit folgendem Befehl vorgenommen werden:
 metaroot /dev/md/dsk/d10 
  • Jetzt wurde die Anpassung für die ROOT-Partition in die Datei /etc/vfstab geschrieben.
    Nun müssen noch die weiteren Eintrage geändert werden. Es folgt ein Beispiel der fertigen Datei vfstab:
#to mount       to fsck                 point  type    pass    at boot  options
#
fd               -                      /dev/fd fd      -       no      -
/proc            -                      /proc   proc    -       no      -
/dev/md/dsk/d20 -                       -       swap    -       no      -
/dev/md/dsk/d10 /dev/md/rdsk/d10        /       ufs     1       no      logging
/dev/md/dsk/d30 /dev/md/rdsk/d30        /usr    ufs     1       no      logging
/dev/md/dsk/d40 /dev/md/rdsk/d40        /opt    ufs     2       yes     logging
/dev/md/dsk/d50 /dev/md/rdsk/d50        /var    ufs     1       no      logging
/dev/md/dsk/d60 /dev/md/rdsk/d60        /daten  ufs     2       yes     logging
swap            -                       /tmp    tmpfs   -       yes     -
/dev/dsk/c0t0d0s0       -               /mnt    hsfs    -       no      ro
  • Wenn alles richtig durchgeführt worden ist, folgt nun ein Reboot nach dem der Rechner
    mit den neuen Parametern startet, oder auch nicht ;-)

Einbinden der zweiten Festplatte in den Spiegel

  • Nachdem der Server neu gestartet ist, können mit folgenden Befehlen die Partitionen der zweiten
    Festplatte in den Spiegel (RAID 1) eingebunden werden:
Mit dem Befehl metattach werden die Metadevices der zweiten Festplatte in den Spiegel eingebunden. :
metattach d10 d12
metattach d20 d22
metattach d30 d32
metattach d40 d42
metattach d50 d52
metattach d60 d62  

  • Der Befehl metastat sollte nun folgendes ausgeben:
d10: Mirror
   Submirror 0: d11
   State: Okay
   Submirror 1: d12
     State: Resyncing
   Resync in progress: 0 % done
   Pass: 1
   Read option: roundrobin (default)
   Write option: parallel (default)
   Size: 26630592 blocks (12 GB)

d11: Submirror of d10
   State: Okay
   Size: 26630592 blocks (12 GB)
   Stripe 0:
       Device     Start Block  Dbase        State Reloc Hot Spare
       c1t0d0s0          0     No            Okay   Yes

d12: Submirror of d10
   State: Resyncing
   Size: 26630592 blocks (12 GB)
   Stripe 0:
       Device     Start Block  Dbase        State Reloc Hot Spare
       c1t1d0s0          0     No            Okay   Yes
  • Die Ausgabe von metastat sollte für alle Partitionen so aussehen, wie im Beispiel oben
    für die Partition d10.

Defekte Festplatte ersetzen

My Way Soll heisen, eine Methode dies zu tun, vieleicht gibt es bessere

  • FALL: Eine Festplatte ist defekt und soll getauscht werden.

Mit metastat kann festgestellt werden, welche Festplatte des Raid-Spiegels defekt ist:

# metastat
d10: Mirror
   Submirror 0: d11
     State: Okay
   Submirror 1: d12
     State: Needs Maintenance
   Pass: 1
   Read option: roundrobin (default)
   Write option: parallel (default)
   Size: 20484288 blocks (9.8 GB)

d11: Submirror of d10
   State: Okay
   Size: 20484288 blocks (9.8 GB)
   Stripe 0:
       Device     Start Block  Dbase        State Reloc Hot Spare
       c1t0d0s0          0     No            Okay   Yes

d12: Submirror of d10
   State: Needs Maintenance
   Size: 20484288 blocks (9.8 GB)
   Stripe 0:
       Device     Start Block  Dbase        State Reloc Hot Spare
       c1t1d0s0          0     No           Needs Maintenance      Yes

Der Hinweis 'Need Maintenance zeigt einen Fehler in diesem Spiegel.

  • Falls möglich, dass System herunter fahren und im ausgeschalteten Zustand die betroffene Festplatte ersetzen.

Beim Booten des Systems, kann es notwendig sein, die Boot-Festplatte anzugeben

boot disk0  --> disk[1,2,3....]
  • Nach dem einschalten startet der Server in den Single-User-Mode. Nach der Passworteingabe erhält man eine Root-Shell.

Eine Prüfung mit dem Befehl metadb sollte nun folgende (ähnliche) Zeilen anzeigen:

       flags           first blk       block count
    a m  p  luo        16              8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a    p  luo        8208            8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a    p  luo        16400           8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    M    p             unknown         unknown         /dev/dsk/c1t1d0s7
    M    p             unknown         unknown         /dev/dsk/c1t1d0s7
    M    p             unknown         unknown         /dev/dsk/c1t1d0s7
  • Zuerst werden die Metadaten der def. Festplatte gelöscht:
# metadb -d c1t1d0s7
  • Eine Abfrage mit metadb sollte folgendes Ergebnis erzeugen:
# metadb
       flags           first blk       block count
    a m  p  luo        16              8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a    p  luo        8208            8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a    p  luo        16400           8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
  • Das System nun neu starten
 boot disk0  --> disk[1,2,3....]
  • Anlegen der Partitionen auf der zweiten Festplatte:

Mit dem Befehl "format" wird ein Programm zur Partitionierung von Festplatten aufgerufen. Beide Festplatten müssen identische Partitionen aufweisen. Ansonsten kann keine Spiegelung eingerichtet werden. Hier kann man es sich aber einfach machen, in dem man die bestehende Festplattenkonfiguration speichert, und auf die zweite Festplatte anwendet. Dies geht folgendermassen:

  • Zuerst wird die aktive Festplatte auf der das Betriebssystem installiert ist mit einem Namen versehen.
format --> 0 --> Partition --> name --> [name vergeben] --> label --> q
  • Nun kann mit der gespeicherten Information die Partitionen auf die zweite, noch leer Festplatte übertragen werden.
disk --> 1 --> partition --> select --> [name auswählen] --> label --> q
  • Anlegen der Metadaten auf der neuen Festplatte
# metadb -a -f -c 3 /dev/dsk/c1t1d0s7
# metadb
       flags           first blk       block count
    a m  p  luo        16              8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a    p  luo        8208            8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a    p  luo        16400           8192            /dev/dsk/c1t0d0s7
    a        u         16              8192            /dev/dsk/c1t1d0s7
    a        u         8208            8192            /dev/dsk/c1t1d0s7
    a        u         16400           8192            /dev/dsk/c1t1d0s7
  • Syncronisierung der neuen Festplatte

Mit metareplace wird die Festplatte (bzw. die vorhandendn Partitionen) in den Spiegel aufgenommen
und Syncronisiert.

# metareplace -e d10 c1t1d0S0  --> metareplace -e [SPIEGEL] [NEUE PARTITION] 
  • Mit metatstat kann das Ergebnis angesehen werden.
# metastat
d10: Mirror
   Submirror 0: d11
     State: Okay
   Submirror 1: d12
     State: Resyncing
   Resync in progress: 31 % done

. .
. .
. .

d12: Submirror of d10
   State: Resyncing
   Size: 20484288 blocks (9.8 GB)
   Stripe 0:
       Device     Start Block  Dbase        State Reloc Hot Spare
       c1t1d0s0          0     No       Resyncing   Yes

System Patch einspielen

Recommended Patch Cluster

Die Recommended and Security Patches [hier] herunter geladen werden.

  • Nach dem Download die Datei mittels unzip entpacken und mittels des Installer-Scripts installieren.
# unzip 9_Recommended.zip 
# [Path]/9_Recommended/install_cluster

Netzwerk einrichten

Netzwerkkarten einrichten

  • Unter Solaris (Sparc) gibt es vordefinierte Interface-Bezeichnungen. Hier ein auszug davon:
eri         OnBoard Netzwerkkarte 10/100
hme         PCI Netzwerkkarte 10/100
ce          PCI Netzwerkkarte 100/1000
qfe 0-3     PCI Quadkarte 10/100
bge 0-3     OnBoard Quadkarte 100/1000
Netzwerkarte mittels ifconfig einrichten
  • Mit ifconfig können Netzwerkkarten in das System eingebunden, aktiviert und eingerichtet werden.

Diese Einstellungen gehen nach einem Reboot verloren

Ein Beispiel mit dem Interface eri
# ifconfig eri0 plumb up
# ifconfig eri0 10.10.10.1 netmask 255.0.0.0

Nun ist die Netwerkkarte eri0 aktiv und mit der IP 10.10.10.1 und der Netzwerkmaske 255.0.0.0 belegt.

  • Die Netzwerkkarte kann über ifconfig auch wieder entfernt werden, bzw. aus dem System entfernt werden
# ifconfig eri0 down          // deaktiviert die Netwerkkarte
# ifconfig eri0 unplumb       // entfernt die Netzwerkkarte aus dem System
Netzwerkarte mittels Conf-Dateien einrichten

IP

  • Im Verzeichnis /etc/ wird für jede aktive Netzwerkkarte, bzw jedes aktive Netzwerkinterface eine Datei angelegt.

Diese beinhaltet die IP des Netzwerkinterface. Hier ein Beispiel:

# ls -al hostname.*
-rw-r--r--   1 root     root           8 Feb 13 13:33 hostname.bge0
-rw-r--r--   1 root     other          0 Feb 20 09:49 hostname.ce0
# cat /etc/hostname.bge0
10.10.10.1

Wenn diese Datei mit zugehöriger IP angelegt ist, wird nach einem Neustart des Systems das Netzwerkinterface aktiviert.
Wer das system nicht neu starten will, kann mit:

# /etc/init.d/network restart

das Netzwerk neu starten.

Netmask

  • Für IPs die nicht die Default-Netmask haben, muss die Datei /etc/netmasks angepasst werden:
# ls -al /etc/netmasks
lrwxrwxrwx   1 root     root          15 Jan 10  2005 /etc/netmasks -> ./inet/netmasks
# cat /etc/netmasks
# Beispiel für eine Externe IP
130.1.1.1 255.255.255.252

Default Gateway einrichten

  • Um das Default-Gateway einzurichten, wird die Datei /etc/defaultrouter bearbeitet.

In dieser Datei steht entweder die IP des Default-Gateways, oder der Domainname:

# ls -al /etc/defaultrouter
-rw-r--r--   1 root     root          13 Feb 13 13:33 /etc/defaultrouter
# cat /etc/defaultrouter
10.10.10.254

DNS

  • In der Datei /etc/resolv.conf werden die DNS-Server für die Namensauflösung eingetragen:
# ls -al /etc/resolv.conf
-rw-r--r--   1 root     other         15 Jan 10  2005 /etc/defaultrouter
# cat /etc/resolv.conf
nameserver      10.10.10.2
nameserver      10.10.10.3
search mydomain.de

Hostname und Auflösung zur IP

/etc/hosts

  • In dieser Datei wird der Hostname der IP zugeordnet:
Beispiel
# cat /etc/hosts
127.0.0.1       localhost
130.1.1.1       myhost loghost

/etc/nodename

  • In diese Datei wird der Hostname definiert:
Beispiel
# cat /etc/nodename
myhost

Tipps

STOP+A deaktivieren

vi /etc/system 
 set abort_enable 0  # will disable STOP-A
go to /etc/default/kbd
remove the comment line from
keyboard_Abort Disable
kbd -a disable
vi /etc/default/kbd
KEYBOARD_ABORT disable
kbd -a disable to disable the STOP+A from the Keyboad


wq!

BUGs

shcat

In einigen Systemscripten (z.B. /etc/init.d/network) wird der Shellbefehl shcat verwendet.
Diese Befehl wird in der Datei /etc/rcS definiert.
shcat steht der Shell aber nicht zur Verfügung, warum ist mirnicht bekannt.

  • Lösung
ln -s /usr/bin/cat /usr/bin/shcat