Debian 6 Squeeze

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Debian Squeeze 6.0

Erschienen im Februar 2011

Dokus zu Squeeze

Übersicht

System

fstab UUID

  • Mit cfdisk die Platte Partitionieren und mit mkfs.ext[3,4] formatieren.

In der /etc/fstab haben sich Änderungen zu früher ergeben. Es werden nun nicht mehr die Devices (z.B. /dev/sda1) angegeben, sondern deren UUID. Das sieht folgendermaßen aus:

# <file system> <mount point>   <type>  <options>       <dump>  <pass>
proc            /proc           proc    defaults        0       0

# / was on /dev/hda6 during installation
UUID=1882028e-06c0-4634-ba71-c1e2e5dfbbf4 /               ext3    errors=remount-ro 0       1

# /home was on /dev/hda7 during installation
UUID=b2ad04e5-25f3-4ee5-ac7f-40938759875c /home           ext3    defaults          0       2

ext3 - Die UUID herausfinden

Nachdem die Partition angelegt und formatiert ist findet man so die UUID heraus:

# blkid /dev/sda1
  /dev/sda1: UUID="179375c0-9104-43a6-92ad-7592d1b86e6d" TYPE="ext4"

Die UUID kann so in die fstab übernommen werden. Die Anführungszeichen müssen entfernt werden.

ext4 - Die UUID herausfinden

# blkid
 
/dev/sda1: UUID="179375c0-9104-43a6-92ad-7592d1b86e6d" TYPE="ext4"
/dev/sda5: UUID="3453852a-ed5e-4b2d-b2ba-afc3172ad7e4" TYPE="swap"
/dev/sdb1: UUID="6295801c-f3c9-4c52-b58a-e85eb14f3a92" TYPE="ext4"

Dash Shell deaktivieren

dpkg-reconfigure dash

Tastaturlayout ändern

  • Das ändern des Tastaturlayout findet sich hier

insserv

Doku

Verzeichnisse

  • /etc/insserv.conf
  • /etc/insserv.conf.d

Werkzeug zum Organisieren der Bootsequenz, das LSB-init.d-Skript-Abhängigkeiten verwendet

  • Beispiele
### BEGIN INIT INFO
# Provides:          nagios-nrpe-server
# Required-Start:    $local_fs $remote_fs $syslog $named $network $time
# Required-Stop:     $local_fs $remote_fs $syslog $named $network
# Should-Start:
# Should-Stop:
# Default-Start:     2 3 4 5
# Default-Stop:      0 1 6
#  Short-Description: Start/Stop the Nagios remote plugin execution daemon
### END INIT INFO
### BEGIN INIT INFO
# Provides:             iptables-firewall
# Required-Start:       $remote_fs $syslog
# Required-Stop:        $remote_fs $syslog
# Default-Start:        2 3 4 5 
# Default-Stop:         2 3 4 6
# Short-Description:    IPtables Firewall Script
### END INIT INFO

Upgrade Squeeze auf Wheezy

  • WICHTIG: Datensicherung nicht vergessen
  • KEINE GEWÄHRLEISTUNG AUF RICHTIGKEIT DER DOKU

Upgrade Doku´s

Upgrade durchführen

  • Festplattenplatz überprüfen
    • /
    • /boot
  • Squeeze auf aktuellen Stand bringen
  1. apt-get update
  2. apt-get upgrade
  3. apt-get dist-upgrade


  • Default Release prüfen
  1. vi /etc/apt/apt.conf
nach dem Wert APT::Default-Release sehen und anpassen, wenn nötig!
  • Sources.list anpassen
  1. vi /etc/apt/sources.list
 deb http://ftp.de.debian.org/debian/ wheezy main contrib non-free
 deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ wheezy main contrib non-free
 deb http://security.debian.org/ wheezy/updates main contrib non-free
 deb-src http://security.debian.org/ wheezy/updates main contrib non-free
 

Man kann seine Mirrors auch beibehalten und nur den namen squeeze in wheezy ändern

  1. apt-get update
  2. apt-get upgrade
  3. uname -a
  4. apt-get install linux-image-[VERSION]
  5. update-grub
  6. apt-get install udev
  7. shutdown -r now
  8. apt-get dist-upgrade
  9. shutdown -r now
  10. apt-get autoremove
Mögliche Kernel Pakete
linux-image-486		- Linux für alte PCs (Metapaket)
linux-image-686		- Linux für moderne PCs (Übergangspaket)
linux-image-686-bigmem	- Linux für PCs mit 4 GB RAM oder mehr (Übergangspaket)
linux-image-686-pae	- Linux für moderne PCs (Metapaket)
linux-image-amd64		- Linux für 64-Bit-PCs (Metapaket)

Nacharbeiten

sudoers

Wenn Sie /etc/sudoers verändert haben, sollten Sie sich der Veränderungen bewußt sein, die bezüglich der Art und Weise durchgeführt wurden, in der die sudo-Konfiguration behandelt wird. Die Standardausführung von /etc/sudoers enthält jetzt die folgenden beiden Regeln:

Defaults        secure_path="/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin"

#includedir /etc/sudoers.d

Wichit: Diese müssen von Hand nachgetragen werden, wenn man nicht die neu Konfiguration übernommen hat. Keiner dieser Einträge wird während des Upgrades automatisch zu Ihrer /etc/sudoers hinzugefügt. (Obwohl Sie immer noch in der Lage sein werden, sudo-Befehle über die Angabe ihres voll-qualifizierten Pfads auszuführen.) Daher möchten Sie vielleicht Ihre Änderungen in das neue /etc/sudoers.d-Verzeichnis migrieren und die Standard-/etc/sudoers-Datei verwenden. Zum Beispiel:

  1. mv /etc/sudoers /etc/sudoers.d/mychanges
  2. mv /etc/sudoers.dpkg-new /etc/sudoers

Sie möchten möglicherweise auch Ihre /etc/sudoers.d/mychanges anpassen, um unerwünschte Defaults- und #includedir-Einträge zu entfernen. Sie sollten visudo dafür verwenden:

  1. visudo -f /etc/sudoers.d/mychanges

Problembehandlung

Conflicts- oder Pre-Depends-Schleifen

Manchmal ist es nötig, die Option APT::Force-LoopBreak in APT zu aktivieren, um die Möglichkeit zu haben, ein zwingend nötiges Paket vorübergehend entfernen zu können, falls das Problem einer Conflicts-/Pre-Depends-Schleife besteht. apt-get wird Sie über solch eine Problematik informieren und das Upgrade abbrechen. Sie setzen diese Option, indem Sie -o APT::Force-LoopBreak=1 in den apt-get-Befehl einfügen. Es ist möglich, dass die Abhängigkeitsstruktur eines Systems so beschädigt ist, dass ein manuelles Eingreifen nötig ist. Dies erfordert üblicherweise die Verwendung von apt-get oder

  1. dpkg --remove paketname

um einige der beschädigten Pakete zu eliminieren, oder

  1. apt-get -f install
  2. dpkg --configure --pending

In extremen Fällen müssen Sie eventuell die Neuinstallation eines Pakets erzwingen; verwenden Sie dazu einen Befehl wie

  1. dpkg --install /pfad/zu/paketname.deb

Fehler: The following packages have been kept back:

  1. apt-get dist-upgrade -u